Planungsbüro für Freiraum
Bärbel Gänzle
Dipl.-Ing. (FH)

  Warum brauchen Menschen Gärten ?

Der Bezug zu Natur, zu Pflanzen und Tieren, das Eingebundensein in den
Kreislauf von Werden und Vergehen, die Stille und doch so eindrückliche
Stimulierung aller Sinne durch Farben, Gerüche, Geräusche, Licht und Luft
in den verschiedenen Jahreszeiten bereitet uns allen ein einzigartiges Wohlbehagen
und inniges Lebensgefühl.

Eine besondere  Bedeutung bekommen solche Faktoren noch einmal für Menschen mit
eingeschränkter Handlungs- und Erfahrensweise, deren Leben sich in vielerlei Hinsicht in
engen Grenzen bewegt und auf das unmittelbare Umfeld konzentrieren muss.
Körperliche Betätigung im Freien macht Freude und stärkt den Organismus.
Gärten können helfen zu heilen, Depressionen und Ängste zu mildern, sinnmachende         
Tätigkeitsfelder zu entwickeln.
Ein Garten bietet sich wunderbar an einzelne Aufgabenbereiche je nach Lust und körperlichern
Möglichkeiten zu verteilen und dennoch, auch als Mensch mit schweren Behinderungen,
immer an einem attraktiven Ganzen mitzuarbeiten. Auf diese Weise werden Motivation,
Verantwortungsgefühl und die Identifikation mit dem eigenen  Lebensraum gestärkt.

In einem Garten wird nicht nur mit Pflanzen gearbeitet. Für das Werken mit Holz und Metall,
für Kunst und Handwerk ist er das optimale Betätigungsfeld. Auch die Mußestunden verbringt
man am liebsten im Garten, und Feste feiern sich hier am besten.

Neben der laufenden Nutzung, Gestaltung und Bearbeitung bieten sich im Garten weitere
interessante Chancen an, durch die Mitarbeit an Planung und Bau über einen langen Zeitraum
immer wieder Ziele, Höhepunkte und Erfolge zu erlangen.

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