Die Planung und Gestaltung meines Gartens

So mancher hat sich auch in den vergangenen Monaten den Wunsch nach einem eigenen Heim erfüllen können.
Nun steht er vor der Aufgabe, aus dem zerklüfteten Baugrundstück mit den Kies-, Bretter- und Oberbodenhaufen
einen idyllischen Garten werden zu lassen. Mit etwas Aufwand verwandelt sich die Baustelle tatsächlich in ein
„Haus im Grünen". Der Wunschtraum ist verwirklicht.

Einen den Bedürfnissen entsprechenden Garten zu erhalten kostet viele Überlegungen:

1. Welche
Ziele habe ich und die Familie für meinen Garten?

  • Wie wollen wir ihn nutzen?
  • Möchten wir Bäume, Sträucher, Gemüse, Zierbeete, Spielgeräte, Grätehäuschen, Wasser z.B. als Teich, Bachlauf, Trog oder Vogelbad?
  • Welche Lebensbereiche für Pflanzengesellschaften sind bereits vorhanden oder will ich schaffen?
  • Wo sind Schatten- oder Halbschattenstandorte oder feuchte Stellen? Soll ein ruhiger Sitzplatz, eine Terrasse und Wege entstehen?

2. Gleichzeitig sind die
örtlichen Gegebenheiten zu bedenken.
  • Wie ist die Besonnung im Garten?
  • Gibt es Höhenunterschiede auf dem Grundstück?
  • Wie viel Platz steht uns zu Verfügung?
  • Gibt es positive oder negative Einflüsse aus der Umgebung wie z.B freie Landschaft, Straßen, Gebäude, ein Wald u.a.?

3. Wichtig sind auch die
ästhetischen Grundsätze, die den Überlegungen zugrunde liegen.
  • Mit einer unterschiedlichen Pflanzen- und Materialienauswahl werden verschiedene Effekte erreicht.
  • Die Anzahl Größe, Blütenfarbe, Blütezeit, Duft, Form der Blätter und die Anordnung der einzelnen Stauden, Sträucher und Bäume zueinander schaffen den Grundcharakter des Gartens. 
  • Weitere Gestaltungselemente und Belagsmaterialien für Wege ect. untermauern bzw. unterstreichen und diesen Charakter.

Nehmen Sie sich Zeit, ihre Antworten auf diese Fragen zu finden. Lassen Sie sich von Fachliteratur inspirieren. Informieren Sie sich beim
Fachpersonal der Gärtnereien und Baumschulen über das Fachwissen zu Standortbedingungen, Düngung und weiterer Pflege der einzelnen Pflanzenarten.

Tipp:               
Nadelgehölze außer der Lärche sind pflegeleicht und immergrün. Sie schaffen das ganze Jahr Schatten. Das frische Grün des Blattaustriebes und die
farbenfrohe Blüte, welches beides die Laubbäume und Sträucher im Frühjahr hervorbringen und der Blütenduft, den sie verströmen, gehen jedoch
als reizvolle Gartenaspekte unter. Nicht mehr als 10% der Bäume und Sträucher im Garten sollten Nadelhölzer sein. Es darf hierbei nicht vergessen
werden, dass auch Thujen Nadelgehölze sind.

Kombinationsbeispiele für Stauden im Schatten:
Leitstaude:         Frauenfarn
Begleitstauden:   Hohe Schlüsselblume
Unterpflanzen:    Lerchensporn     

Für eine persönliche Beratung und Planung stehe ich Ihnen gerne zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Bärbel Gänzle, Dipl. Ing. (FH) Landschaftsarchitektur

Bärbel Gänzle
83083 Riedering  Deutschland/Bayern
Neukirchener Str. 4
Telefon:  08036-90 97 95
Telefax:  08036-90 97 94
E-Mail: info@naturnahegaerten-gaenzle.de

Sie können diesen Gartenratgeben ausdrucken,
wenn Sie über ein Word-Programm verfügen.
Klicken Sie auf das „W" Zeichen, dadurch wird
Ihr Word aktiviert .

Home

weiter